Die häufigsten Haarfehler im Winter:
Warum dein Haar jetzt extra Liebe braucht
Kalte Luft draußen, trockene Heizungsluft drinnen, Mützen, Schals und ständige Temperaturwechsel – der Winter stellt unser Haar vor echte Herausforderungen. Kein Wunder also, dass viele Haare in dieser Zeit trocken, spröde, frizzig oder glanzlos werden.
Oft liegt das Problem jedoch nicht nur am Wetter, sondern an kleinen Pflegefehlern, die sich im Winter schnell einschleichen.
Wir zeigen dir die 5 häufigsten Haarfehler im Winter – und wie du sie ganz einfach vermeidest.
1. Zu heißes Waschen
Wohltuend für uns – stressig fürs Haar
Heißes Wasser fühlt sich im Winter gut an, entzieht dem Haar aber wichtige Lipide und trocknet auch die Kopfhaut aus. Die Folge: Spannungsgefühl, stumpfe Längen und schneller Spliss.
Besser:
Lauwarm waschen und zum Abschluss kurz kühler ausspülen – das schließt die Schuppenschicht und bringt Glanz zurück.
Passende Pflege:
Feuchtigkeitsspendende Shampoos ohne austrocknende Inhaltsstoffe.
2. Falsches Shampoo im Winter
Reinigung statt Pflege
Viele bleiben ganzjährig bei ihrem Shampoo – im Winter braucht das Haar jedoch mehr Feuchtigkeit und Schutz. Stark reinigende Produkte können jetzt mehr schaden als helfen.
Besser:
Im Winter auf pflegende, feuchtigkeitsspendende Formeln umsteigen, die das Haar sanft reinigen und vor Austrocknung schützen.
Passende Pflege:
Hydrating- oder Repair-Shampoos für trockene, strapazierte Längen.
3. Keine Leave-in-Pflege
Der häufigste Winter-Fehler
Nach dem Waschen ist das Haar besonders aufnahmefähig – und genau hier wird Pflege oft vergessen. Ohne Leave-in trocknen Längen und Spitzen zwischen den Wäschen schnell aus.
Besser:
Ein Leave-in, Öl oder Serum nach jeder Wäsche (und bei Bedarf zwischendurch).
Warum wichtig:
Leave-in-Pflege wirkt wie ein Schutzfilm, speichert Feuchtigkeit und reduziert Frizz – besonders bei Heizungsluft und Mützen.
Passende Pflege:
Feuchtigkeitsspendende Haarseren oder leichte Pflegeöle für Längen & Spitzen.
4. Styling ohne Hitzeschutz
Doppelbelastung im Winter
Föhnen, Glätteisen oder Lockenstab treffen im Winter auf bereits trockenes Haar. Ohne Schutz führt das schnell zu Haarbruch und stumpfen Spitzen.
Besser:
Vor jedem Styling einen Hitzeschutz verwenden – idealerweise kombiniert mit Feuchtigkeit.
Passende Pflege:
Seren oder Sprays mit natürlichem Hitzeschutz, die gleichzeitig pflegen.
5. Zu seltene Intensivpflege
Winterhaare brauchen mehr als Conditioner
Im Winter reicht der Conditioner allein oft nicht aus. Das Haar verliert kontinuierlich Feuchtigkeit – und braucht regelmäßige Extra-Pflege.
Besser:
1–2× pro Woche eine Haarmaske oder Intensivkur anwenden.
Passende Pflege:
Feuchtigkeits- oder Repairmasken für sichtbar geschmeidigeres Haar.
Die richtige Winterpflege – je nach Bedürfnis
Bei trockenem, glanzlosem Haar:
→ Feuchtigkeitsshampoo + Leave-in-Serum
Bei Frizz & statischer Aufladung:
→ Glättende Pflege + nährendes Haaröl oder Serum
Bei strapazierten Spitzen:
→ Repairpflege + wöchentliche Intensivkur
Bei regelmäßigem Styling:
→ Pflege mit integriertem Hitzeschutz
Fazit: Kleine Änderungen, große Wirkung
Im Winter braucht dein Haar vor allem eins: Feuchtigkeit, Schutz und Aufmerksamkeit.
Wenn du typische Winter-Fehler vermeidest und deine Pflege anpasst, bleibt dein Haar auch in der kalten Jahreszeit weich, glänzend und gesund.
Extra-Tipp:
Ein gutes Haarserum ist im Winter ein echtes Multitalent – Feuchtigkeitsbooster, Frizz-Helfer und Hitzeschutz in einem.